Starke Beteiligung mit jungen Talenten
Zum ersten Durchgang am Vormittag traten 36 Fahnenschwinger an, darunter einige junge Talente, die beachtliche Leistungen zeigten. Nach dem ersten Durchgang führte Stefan Fischer - der derzeitige Eidgenössische Verbandsfähnrich - mit 29.50 und damit nur einem halben Punkt Verlust auf das Maximum, gefolgt von Albert Gössi mit 29.00, Erwin Langensand und Werni Arnold mit je 28,50 Punkten. Zwischen dem ersten und dem 15., die im zweiten Durchgang antraten, lagen nur gerade zweieinhalb Punkte. Eine spannende Ausgangslage für die Nachmittags-Ausscheidung. Dazwischen stärkten sich die Fahnenschwinger jedoch im Restaurant in der Waldmannshalle mit einem währschaften Mittagessen.
Glück und Pech im zweiten Durchgang
Die Überraschung des Tages bot sicher der erst 17-jährige Peter Odermatt aus Weggis. Nach 27.75 Punkten im ersten steigerte er sich im zweiten Durchgang noch auf 28.50 und erreichte den zweiten Schlussrang mit 56.25 Punkten. Dem Favoriten Stefan Fischer misslang der zweite Durchgang und er musste sich mit dem 9. Schlussrang (53.75) begnügen. Als souveräner Sieger konnte Werner Gisler, Buochs mit total 57.50 Punkten ausgerufen werden. Punktegleich mit Peter Odermatt konnte sich Erwin Langensand auf dem zweiten Platz rangieren, während auf dem 3. Schlussrang ebenfalls zwei Fähnler figurieren, nämlich Bernhard Schuler, Altdorf und Werni Arnold, Erstfeld mit je 56.00 Punkten.
Der Dank des Obmanns
Obmann Werni Arnold durfte mit Freude die Zentralpräsidentin Karin Niederberger begrüssen, sowie den Präsidenten des ZSJV, Markus Riedweg und Vorstandsmitglied Sebi Schatt. Der Obmann bedankte sich bei den Tagesobmännern Niklaus Studer und Hanspeter Gut und bei den Organisatoren des Anlasses. Er durfte den Erstrangierten die verdienten Preise, darunter auch feine Nusstörtli von der Zentralpräsidentin, übergeben. Den Teilnehmern an der Eidgenössischen Ausscheidung vom kommenden 30. Mai in Thun wünschte er viel Glück.
Annalies Studer
Josef Risi zum Gedenken
Freud und Leid liegen nahe beieinander. Bevor der Obmann zur Rangverkündigung schritt, gedachte er des verstorbenen Kameraden und ZSJV-Ehrenmitgliedes Josef Risi, der zwei Tage vor der Wanderpreis-Ausscheidung zu Grabe getragen wurde. Ehrenveteran Josef Risi, ein immer gern gesehener Gast bei den Fahnenschwingern, verstarb am 3. Mai im Alter von 74 Jahren. Er war lange Jahre Kursleiter und Juror und erhielt für seine Verdienste die Ehrenmitgliedschaft im ZSJV. In Dankbarkeit und ehrender Erinnerung erhoben sich die Anwesenden zu einem Moment des Schweigens.
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